Wald und Stadt 21. September 2023

Trail im Wald und Stadt
Der Waldtrail ab der Sitzbank
Dieser aufregende Trail fand sowohl am Mittwochmorgen als auch am Donnerstagabend statt. Wir hatten eine spannende Aufgabe vor uns, die unsere Hunde und uns gleichermassen herausforderte.
Bevor wir unsere versteckte Person auf die Reise schickten, ließen wir sie für 3 Minuten auf einer Sitzbank verweilen. Dies diente dazu, dass der Geruch an diesem Ort intensiver wurde. Anschließend wurde der Trail über eine Strecke von 1,2 Kilometern quer durch den dichten Wald gelegt. In der Mitte des Waldes wurde die versteckte Person auf einen großen Stein gesetzt und hoffte geduldig gefunden zu werden.
Nun war es an der ersten Läuferin, mit ihrem Hund Carina, den Geruch von der Sitzbank aufzunehmen und den richtigen Weg an der Wegkreuzung zu finden. Für Carina war das ein Kinderspiel. Sie zog entschlossen in den Wald und folgte einem schmalen Pfad, der über eine Anhöhe führte, etwa 200 Meter weit. Dann musste sie eine Entscheidung treffen - geradeaus weiter oder auf einem Pfad bergab zu einem Kiesweg. Die Spur führte auf den Pfad. Nach einer kurzen Strecke auf dem breiten Kiesweg ging es direkt wieder auf einen schmalen Pfad hinauf in den Wald. Etwa 100 Meter weiter musste der richtige Pfad gefunden werden, der noch tiefer in den Wald führte.
Jetzt war auch die Hundeführerin gefordert, um sicherzustellen, dass sie sich nicht den Kopf an den herabhängenden Ästen stieß. Nach mehreren hundert Metern auf und ab mitten im Wald führte die Spur erneut auf einen breiten Kiesweg. Hier musste die Spur über eine längere Strecke geradeaus verfolgt werden. Dies war für die Hündin eine Herausforderung, da sie ständig prüfen mussten, ob die Spur nicht plötzlich wieder in den Wald abbog.
Nachdem sie den Wald verlassen hatten, gingen sie kurz über Asphalt. Dann führte die Spur nur etwa 20 Meter an der Startposition vorbei und stieg steil bergauf in den Wald. Im Wald selbst ging es hinab und dann wieder auf eine Kuppe. Hier verteilten die Partikel über eine grössere Fläche. Für die Hunde war dies eine weitere Herausforderung, bevor sie endlich die Zielperson finden konnten.
Auch Ivy, der zweite Hund, erledigte ihre Aufgabe tadellos und fand die versteckte Person nach etwa 20 Minuten.
Am Donnerstagabend wiederholten wir den Trail mit einer Berner Sennenhündin. Diesmal erhöhten wir die Schwierigkeitsstufe, indem wir die Spur von Mittwoch verfolgten, die bereits über 30 Stunden alt war. Und das auf einem Weg, der von Hundefreunden, Joggern, Wanderern und Radfahrern frequentiert wurde. Die Hündin ließ sich jedoch nicht ablenken und folgte der Spur wie auf Schienen, äusserst verlässlich und präzise. Es war einfach fantastisch.
Alle Teilnehmer waren begeistert von diesem Trail und den beeindruckenden Leistungen der Hunde. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis, das uns erneut vor Augen führte, wie erstaunlich die Fähigkeiten unserer vierbeinigen Freunde sind.
Lifteln in der Stadt
Urbanes Abenteuer: Auf den Spuren in der Stadt
Es war ein aufregender Donnerstagmorgen, als wir uns wieder mal in der Stadt trafen, um eine ganz besondere Herausforderung anzunehmen. Dieses Mal sollte der Trail uns in ein Parkhaus führen, das sich über mehrere Etagen erstreckte. Nachdem wir in den letzten Wochen viele Trails im Wald durchgeführt hatten, war dieser Wechsel in die städtische Umgebung eine spannende Abwechslung.
Unsere Reise begann auf einer ruhigen Nebenstrasse und führte uns über einen kleinen Fussweg. Doch schon bald stießen wir auf eine Hauptstraße, die wir überqueren mussten, um wieder auf eine ruhige Wohnstrasse einzubiegen. Hier gab es eine kleine Tücke: Am Ende dieser Strasse wartete eine grosse Baustelle mit ohrenbetäubendem Baulärm auf uns. Nicht alle Hunde meisterten diese Herausforderung ohne Zureden und eine Portion Unterstützung.
Nach der Baustelle stand erneut die Überquerung einer Hauptstrasse auf dem Plan, bevor wir in eine verkehrsfreie Ladenstrasse einbogen. Nachdem wir einige hundert Meter zurückgelegt hatten, mussten wir ein Gebäude umrunden, und die Spur endete vor einem Aufzug. Hier kam die nächste Aufgabe für unsere schlauen Vierbeiner: Sie mussten den Aufzug anzeigen, indem sie sich hinsetzten. Mit dem Aufzug ging es eine Etage nach unten. Doch hier wurde den Hunden schnell klar, dass die gesuchte Person hier nicht ausgestiegen war. Also ab zurück in den Aufzug und noch eine Etage tiefer fahren. Hier ging es jetzt wirklich weiter. Wir durchquerten die Tiefgarage bis zu einem weiteren Aufzug. Auch hier war wieder ein Sitz gefragt, um anzuzeigen, dass der Aufzug benutzt wurde.
Nach unserer aufregenden Aufzugfahrt stand die letzte Überquerung einer Hauptstraße auf dem Programm. Hier war es von grösster Bedeutung, dass die Hunde kurz an der Schleppleine gehalten wurden, um jegliches Risiko zu vermeiden. Nach der Strasse wartete die versteckte Person auf einer Wartebank.
Wir stellten fest, dass unsere Hunde in der Stadt schneller ermüdeten, da sie von einer Vielzahl von Eindrücken und Ablenkungen umgeben waren. Dies unterstreicht die Wichtigkeit solcher Übungen in städtischer Umgebung, um ihre Konzentration und Ausdauer zu fördern.
Besonders aufregend waren die Trails mit den Aufzügen. Es faszinierte uns, wie die Hunde die Aufzugstüren richtig erkannten und diese Erkenntnis durch das Setzen signalisierten. Solche urbanen Abenteuer bereichern nicht nur die geistige und körperliche Entwicklung unserer treuen Begleiter, sondern bringen auch uns Hundeliebhabern unvergessliche Momente der Zusammenarbeit und Bewunderung für die Intelligenz und das Können unserer Hunde.
Schwerpunkt Waldtrail: Plausch und Freude. Distanz 1200 Meter. Umgebung Wald. Geruchsabgabe von der Versteckten Person über Sitzbank, auf der die versteckte Person 3 Minuten sass.
Schwerpunkt Stadttrail: Abwechslung und Lift fahren. Distanz 800 Meter. Umgebung Stadt. Geruchsabgabe von der Versteckten Person über Geruchtstaler.
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