Wasserreservoir Au 24. August 2023

von Christian Knecht | Aug. 25, 2023

Heiss, Heisser und trotzdem cool 

Der heisseste Tag des Jahres - ein cooler Trail ist gefragt

An einem der heissesten Tage des Jahres stand eine aufregende Herausforderung bevor - ein aufregender Trail für uns und unsere vierbeinigen Begleiter. Die sengende Hitze trieb uns dazu an, einen vertrauten Pfad zu wählen, den wir bereits kannten, jedoch in verkürzter Form. Unsere Route war sorgfältig ausgewählt: Ein schattiger Waldweg, der sowohl den Menschen als auch den Hunden ein angenehmes Erlebnis bieten sollte. Sogar die Autos wurden mit silberner Folie abgedeckt, um die wartenden Hunde vor der Hitze zu schützen, während sie im schützenden Schatten standen. So vermieden wir jegliche Überhitzung bei den Vierbeinern.

Der Startpunkt verlangte von unseren treuen Schnüfflern, die verschiedenen Gerüche aufzunehmen. Drei Duftnoten waren zu unterscheiden: der des Hundeführers, einer Begleitperson und derjenigen, die sich versteckte. Die erste Aufgabe für unsere Hunde bestand darin, die Spur der vermissten Person zu erkennen. Es ist jedes Mal erstaunlich, wie geschickt die Hunde diese Aufgabe bewältigen. Einige von ihnen prüften die beiden Personen vorort, während andere sofort die richtige Spur verfolgten.

Bald führte uns der Pfad steil bergauf in den schattigen Wald. Zunächst auf einem Kiesweg, der jedoch rasch in einen von Vegetation überwucherten Pfad führte, der wieder nach unten führte. Dieser Weg war gespickt mit Richtungswechseln, da gelegentlich Baumstämme  den Hauptweg versperrten. Manchmal mussten wir die Hunde sogar bremsen, damit ihre Hundeführer nicht im Dickicht hängenblieben. Hier bewahrheitet sich Patricia's Spruch: "Der Hund gibt die Richtung vor und der Hundeführer die Geschwindigkeit."

Wir setzten unseren Weg auf einer geraden Strecke fort, den Hunden folgend, bis plötzlich eine scharfe Rechtskurve uns wieder tief in den Wald führte. Besonders faszinierend wurde es, als wir den Waldkindergarten erreichten. Die vielfältigen Gerüche waren schlichtweg faszinierend. Über Holzbretter überquerten wir einen Bach und setzten unseren Weg auf einem schmalen Pfad fort. Gegen Ende führte uns unser Trail über eine leicht wippende Holzbrücke. Nun führte uns die Spur tiefer in den Wald, wo die vermisste Person auf einem Baumstumpf sass. Nachdem die Hunde die richtige Anzeige gegeben hatten, wurden sie gebührend belohnt.

Am Nachmittag entschieden wir uns, eine Spur von morgens zu wählen - eine besondere Herausforderung für Ivy. Diese Spur war bereits 4-5 Stunden alt, dennoch meisterte Ivy diese Aufgabe bravourös.

Nach dem Trail waren alle Hunde erschöpft und sehnten sich nach Ruhe für den Rest des Tages.

In der kommenden Woche ist eine Abkühlung in Aussicht. Das ist gleichermassen eine gute Nachricht für Hund und Mensch.

Für mich ist das Trailen einfach eine großartige Möglichkeit, meinen Hund auszulasten und gleichzeitig eine enge Bindung aufzubauen. Ich bin ein begeisterter Mantrailer-Fan.

Schwerpunkt: Aus verschiedenen Geruchsträgern die nicht anwesende Person suchen und am Nachmittag einer alten Spur (5 Stunden alt) folgen. Laufzeit pro Hund zwischen 11 und 20 Minuten. Distanz 9 Meter. Umgebung Wald. Geruchsabgabe ab mehreren Schnüffeltaler am Boden verteilt. Wir wollten wegen der enormen Hitze einfach in den Wald und kein langen Trail durchführen. Windstill und Sonnenschein bei ca. 26 Grad. Luftfeuchtigkeit 73%. 0.0 m/s Wind.

Trainingsort

Wasserreservoir Au

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